Österreichs Außenpolitik: „Anspruch und Wirklichkeit“

veranstAm Donnerstag, den 7. April 2016, wurde das Werk „Anspruch und Wirklichkeit – Österreichs Außenpolitik seit 1945“ von den beiden Autoren Dr. Franz Cede und Dr. Christian Prosl im gemeinsamen Verbindungsbüro der Europaregion Tirol—Südtirol—Trentino in Brüssel vorgestellt.

Im Innsbrucker Studienverlag ist eine prägnante und höchst informative Darstellung der österreichischen Außenpolitik seit 1945 erschienen. Dieses Werk, das den schlichten Titel „Anspruch und Wirklichkeit“ trägt, wurde auf Einladung von Dr. Richard Seeber, Leiter des Tirol-Büros, von den beiden Autoren vorgestellt.

Landtagspräsident DDr. Herwig van Staa gratulierte den Autoren zu ihrem gelungenen Werk. Beide Verfasser besitzen eine jahrzehntelange Erfahrung als Diplomaten im Auswärtigen Dienst: Dr. Cede war unter anderem österreichischer Botschafter in Russland, in Belgien und bei der NATO. Dr. Prosl vertrat Österreich zuletzt als österreichischer Botschafter in Deutschland und in den Vereinigten Staaten. Sie sprachen über die außenpolitischen Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte und gaben dem zahlreich erschienenen Publikum einen interessanten Einblick in ihre äußerst vielseitige und langjährige Praxis.

In der anschließenden Diskussion wurden neben tagespolitischen Themen auch die aktuellen Herausforderungen für Österreich beleuchtet. Es wurde außerdem die Vielseitigkeit der Außenpolitik hervorgehoben: In einem föderalen Staat wie Österreich zeigt sich besonders gut, dass sich die Außenpolitik längst nicht mehr auf rein nationaler Ebene abspielt. Aufgrund des erheblichen Einflusses, der den einzelnen Regionen, Kammern und sonstigen Interessenvertretungen an der österreichischen Außenpolitik zuteil wird, sind deren Vertretungsstellen im Ausland immer bedeutender. Gedanklich boten sich Parallelen zum belgischen Föderalstaat an. 

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