Pünktlich um 18 Uhr schließt jeden Abend die Filiale der Fortis Bank an der Brüsseler Börse. Dann kann man auch nicht mehr an den Geldautomaten kommen, den einzigen weit und breit. Obdachlose lassen sich jetzt in dem Vorraum einsperren, der abends per Fernbedienung automatisch abgeschlossen wird. Sollte ein Kunde zufällig noch drin sein, kann er die Tür von innen öffnen. Und das können auch die Penner. Will jemand noch Geld vom Automaten, so lassen sie ihn rein, wenn er ihnen dafür ein Trinkgeld gibt, was die Leute gerne tun. Die Bank weiß noch nicht, wie sie das ändern kann.
Belgien ist für viele Deutschsprachige ein Transitland, wo man Arbeit gefunden hat, das man aber fast nicht kennt. Und das man gern verlässt - an Wochenenden, und natürlich in den Ferien. Pfarrer Wolfgang Severin von der katholischen St.-Paulus-Gemeinde hat sich darüber Gedanken gemacht. [mehr]
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