Belgische Immobilienpreise ziehen an

Von Christine Seeber.

Viele glaubten, dass es durch Corona, ähnlich wie bei der Finanzkrise 2008/09, zu Preiseinbrüchen kommen würde. Doch das stimmt insbesondere für den Immobilienmarkt nicht. Gerade am Anfang der Krise gaben die Preise zwar nach, erholten sich aber schnell wieder. Das zeigen Zahlen, die von den Notaren zusammengetragen werden.

Eine Preisdämpfung gab es insbesondere in den Monaten März, April und Mai. Aber im 3. Quartal ist der Markt mit einem Plus von 11,6 % wieder kräftig durchgestartet. Aber es gibt große regionale Unterschiede. Durch die Erfahrungen mit dem Lockdown wollen nun viele aufs Land und bevorzugen ein Haus oder ein Appartement mit Garten oder einer großen Terrasse.

Der Durchschnittspreis eines Hauses in Belgien während der ersten neun Monate 2020 lag bei ca. 274.000 Euro, was ein Plus von 4,7 % im Vergleich zu 2019 bedeutet. Der Preisanstieg war in Brüssel mit 3,9 % auf 497.400 Euro am geringsten. In Flandern stieg der Preis erstmals über 300.000 Euro, in der Wallonie beträgt er ca. 206.600 Euro. Die Steigerungen sind bei den Wohnungen noch deutlicher. Ein neues Appartement schlägt durchschnittlich mit 243.800 Euro zu Buche, was einen heftigen Preissprung von 6,7% bedeutet. Noch deutlicher ist die Tendenz nach oben in Brüssel mit einer Steigerung von 8,3% auf 274.400 Euro.

Hektik und Nervosität kennzeichnen derzeit den Immobilienmarkt. Viele berichten von Verkäufen in Rekordzeit und sehr gestressten Käufern, die darüber klagen, dass sie schon einige Male zu spät waren. Manche gehen zwar von einer baldigen Normalisierung aus, aber es bleibt zu befürchten, dass Corona auch weiter pandemische Turbulenzen mit sich bringt. Der belgische Immobilienmarkt, insbesondere der Brüsseler, zeigt einmal mehr das enorme Potential, das in ihm steckt. Interessierte sind gut beraten nicht zu lange mit einem Kauf zu warten, denn eines scheint sicher zu sein: Die Preise kennen nur eine Richtung und zwar nach oben!

 

Natürlich braucht es gerade in diesen unsicheren Zeiten eine professionelle Beratung, damit man am Ende nicht mit einer Immobilie dasteht, die die Versprechungen nicht erfüllt. Hier kann Immobilienmaklerin Christine Seeber helfen. 

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