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Weihnachtszauber mit Riesenstollen im Sachsen-Verbindungsbüro

Von Heide Newson

Der Duft von Stollen (natürlich original aus Dresden), Glühwein und kulinarischen Köstlichkeiten liegt im Sachsen-Verbindungsbüro in der Luft, während festliche Adventslieder einen jeden in eine vorweihnachtliche Stimmung versetzen. Kein Wunder: Nach zwei Jahren Corona-Pause verwandelt sich das Büro bis einschließlich Sonntag, den 20. November, in einen zauberhaften Weihnachtsmarkt. Besinnlichkeit und Tradition stehen im Vordergrund einer Kulisse, in der handgefertigte Weihnachtsdekoration, Kunsthandwerk und kulinarische Spezialitäten zur Weihnachtszeit aus dem Erzgebirge sowie aus den Partnerregionen Liberec und Niederschlesien präsentiert und verkauft werden.

Eines der beliebtesten Weihnachtslieder, das wir im Deutschen kennen, heißt „Alle Jahre wieder“ – es soll Beständigkeit ausdrücken, ohne die es keine Traditionen gäbe,“ so die sächsische Europaministerin Katja Meier, die den Weihnachtsmarkt zusammen mit den Partnerregionen eröffnete. „In den vergangenen beiden Jahren war es mit „Alle Jahre wieder“ leider nicht so weit her – auch der schöne Erzgebirgische Weihnachtsmarkt musste Pandemie-bedingt zweimal ausfallen. Er fand sozusagen nicht „alle Jahre wieder“ statt, sondern leider nur noch „alle paar Jahre“. Und alle paar Jahre ist nicht der Rhythmus des Weihnachtsfestes.“ Umso mehr freue sie sich, dass in diesem Jahr der Weihnachtsmarkt endlich sein Comeback erleben dürfe.

Zur Tradition des Erzgebirgischen Weihnachtsmarkts gehört es mittlerweile, dass sich auch die Nachbarregionen Sachsens, Liberec und Niederschlesien, beteiligen. Neu ist, dass er in diesem Jahr viel ökologischer und nachhaltiger ausgerichtet ist als noch vor ein paar Jahren. Zwölf Stände, an denen unter anderem Bio-Würstchen, Bio-Stollen und Bio-Glühwein angeboten werden, lassen die Genießer-Herzen höher schlagen.

Dann lenkte Sachsens Europaministerin die Aufmerksamkeit auf einen gigantischen Stollen, der auch aus ökologischen Zutaten hergestellt wurde. Sie wies darauf hin, dass sich die weltweite Produktion von Rosinen im letzten Jahr auf eine Million Tonnen belaufen habe – eine Frage, die vielleicht in einer Quizsendung gestellt werden könnte. Dann schnitt sie den Riesenstollen an und überreichte Deutschlands Botschafter Martin Kotthaus ein Stück davon. Dass er ihm schmeckte, war dem Botschafter vom Gesicht abzulesen. Für großartige Stimmung sorgten die musikalische Umrahmung durch das Erzgebirgsemsemble Aue, gute Gespräche, regionale Leckerbissen sowie der wärmende Glühwein. „Ich komme morgen wieder, das ist ein toller vorweihnachtlicher Treffpunkt,“ so ein begeisterter Fan des Erzgebirgischen Weihnachtsmarktes. Und seine Kumpel, darunter Ralph, stimmten ihm zu.

Foto: Europaministerin Katja Meier mit dem Riesenstollen

 

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