Was will ich werden? Die iDSB hilft.

Von Katharina Klüver-Beck und Friedhelm Tromm.

Von der Architektin über den Diplomaten und Toningenieur bis zur Yogalehrerin: Seit 1998 ist die Berufsbörse fester Bestandteil der Berufs- und Studienberatung an der internationalen Deutschen Schule Brüssel (iDSB). Bei der diesjährigen Berufsbörse am 16. März 2018 hatten die Schülerinnen und Schüler der iDSB die Qual der Wahl. Rund 50 Referenten aus den Bereichen Naturwissenschaft & Technik, Medizin, Geisteswissenschaft, Recht und Wirtschaft hatten sich im Vorfeld bereit erklärt, den Jugendlichen der Klassen 9 bis 12 in 30-minütigen Gesprächen Rede und Antwort zu stehen.

„Die Resonanz auf unseren Aufruf, sich als Referent zur Verfügung zu stellen, war fantastisch“, so Phaedra Jeta-Roman, Hauptorganisatorin der Berufsbörse und Mutter von zwei Töchtern an der iDSB: „Wir freuen uns sehr, dass wir den Schülern die Gelegenheit geben konnten, aus einer solchen Bandbreite möglicher Gesprächspartner auszuwählen.“ Klare Favoriten bei den Gesprächswünschen der Schüler/-innen waren Ingenieure der Autoindustrie sowie Juristen und Ärzte. Aber auch für die Bereiche Hotelmanagement und Journalismus bestand großes Interesse.

So wurden an diesem Freitagabend in entspannter Stimmung insgesamt 250 Gespräche geführt und sicherlich einige Weichen für die spätere Studien- und Berufswahl gestellt. „Es war sehr spannend und abwechslungsreich“, berichtet eine Schülerin aus der 11. Klasse und meint: „Ich habe jetzt ein besseres Gefühl, in welche Richtung es für mich gehen könnte – und was gar nichts für mich ist.“

Auch iDSB-Schulleiterin Bettina Biste ist von dem Nutzen der iDSB-Berufsbörse überzeugt: „Als Schule erfüllen wir keinen Selbstzweck, sondern wollen unsere Schülerinnen und Schüler gezielt auf den Einstieg in das Studien- und Berufsleben vorbereiten. Die Möglichkeit zu direkten Gesprächen mit Menschen, die bereits im Beruf stehen, ist hierbei ein wichtiger Baustein.“ Die iDSB profitiert dabei im Herzen Europas von einem außergewöhnlichen Netzwerk, gebildet sowohl von den in vielfältigen Bereichen tätigen Eltern als auch von Absolventen der Schule („Alumni“), die sich immer wieder gerne als Gesprächspartner zur Verfügung stellen.

Viele Schulen sind um eine Orientierung auf dem Weg ins Berufsleben bemüht, zum Beispiel durch Berufspraktika oder durch Berufsberater. Die iDSB-Berufsbörse aber dürfte einmalig sein, besonders mit ihren vielfältigen Möglichkeiten zum direkten Austausch. Auch in Zukunft wird sie einen wesentlichen Part in der Studien- und Berufsberatung dieser Schule spielen.

Foto: Fija Lednicka

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