Till Eulenspiegel in Brüssel

Carles Puigdemont, der von Madrid abgesetzte, dennoch neu gewählte Möchtegern-Regierungschef aus Katalonien, der unter spanischer Haftandrohung steht, hat sich in Belgien verkrümelt. Er soll nach dem Wunsch von flämischen Nationalisten im regionalen Parlament Flanderns das Wort ergreifen. Sollen jetzt polizeilich gesuchte Straftäter, die sich nicht nach Hause trauen, in Belgien ihre Gesetzesverstöße öffentlich rechtfertigen dürfen? Oder braucht die N-VA einen Strohmann, der ihre Abspaltungsgelüste mit seinem Einsatz als auswärtiger Mini-Demagoge im Gespräch hält? Herr P. will kein Asyl, sondern Katalonien extern aus Belgien regieren. Geht’s noch? Schluss mit dem Affentheater!

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