Mal ein Gipfel ohne Ärger

bundespraesidentVon Rudolf Wagner.

Es gibt ihn, den jährlichen Gipfel der Staatschefs deutschsprachiger Staaten, von dem niemand Verhandlungen mit „harten“ Ergebnissen erwartet, sondern persönliche Begegnungen und einen Gedankenaustausch auf hohem Niveau. Diesmal lud Belgiens König Philippe Joachim Gauck, Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein, Großherzog Henri von Luxemburg und Johann Niklaus Schneider-Ammann, den Bundespräsidenten der Schweizerischen Eidgenossenschaft zum 13. informellen Treffen nach Eupen. Österreich war am 8. September zum ersten Mal mangels eines gewähltenBundespräsidenten bei dieser Veranstaltung nicht vertreten.

Die informellen Gipfeltreffen der Staatschefs der sechs deutschsprachigen Staaten (Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und Belgien) finden seit 2004 statt. Damals wurde der erste Gipfel dieser Art in Sankt Gallen in der Schweiz organisiert. Seitdem treffen sich die Staatschefs jährlich. Von Beginn an gehörten Deutschland, die Schweiz, Österreich und Liechtenstein diesem erlesenen Kreis an, seit 2014 nehmen zwei weitere Länder mit Deutsch als einer ihrer Landessprachen teil: Belgien und Luxemburg.

Der Ministerpräsident der belgischen Deutschsprachigen Gemeinschaft, Oliver Paasch, bezeichnete dieses Ereignis für die DG als „eine große Ehre“.

Foto: Henrike Radermacher

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