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Filmpräsentation „Heimat ist ein Raum aus Zeit“

März 4 18:00 - 21:00

Liebe Freund*innen des Goethe-Instituts,

Der Regisseur Thomas Heise kommt nach Brüssel und präsentiert seinen Film Heimat ist ein Raum aus Zeit, der in diesem Jahr im Programm der Duisburger Filmwoche lief. Im Anschluss wird es ein Gespräch zwischen dem Regisseur Heise und dem Festivalleiter Christian Koch geben.

Jedes Jahr sind drei wichtige deutsche Filmfestivals in Brüssel vertreten: Das Forum der Berlinale, DOK Leipzig und die Duisburger Filmwoche. Im Rahmen der Reihe German Filmfestivals on Tour, präsentieren das Goethe – Institut Brüssel und Bozar Cinéma verschiedene Filme aus ihren Programmen. Der Film Heimat ist ein Raum aus Zeit von Thomas Heise verarbeitet vier Generationen Familiengeschichte in knapp vier Stunden: Anhand von persönlichen und bürokratischen Dokumenten zeichnet Thomas Heise die Wege seiner Familie in den Zeitläufen des 20. Jahrhunderts nach: Berlin, Wien, Dresden, Ost – Berlin, Nachwendeberlin.

Die Duisburger Filmwoche widmet sich dem Dokumentarfilm und steht für eine intensive, selbstreflexive Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Grenzen des dokumentarischen Filmemachens. Seit April 2019 wird sie von Gudrun Sommer und Christian Koch geleitet, nachdem der langjährige Leiter Werner Ruzicka sich 2018 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedete.

Zum Film Heimat ist ein Raum aus Zeit
(DE/AU 2019, 218 Min. DE/UT: FR)

Heimat ist ein Raum aus Zeit folgt der Familiengeschichte von Thomas Heise über vier Generationen. Für seine Collage aus Bildern, Tönen, Briefen, Tagebüchern, Notizen, Geräuschen, Stimmen, und Fragmenten hat Thomas Heise sein Familienarchiv aufgearbeitet. Er selbst trägt die Dokumente mit ruhiger Stimme aus dem Off vor. Der Filmemacher entfaltet eine komplexe und zunehmend greifbarer werdende Verknüpfung zwischen persönlichen Erlebnissen und der Weltgeschichte vor dem Hintergrund von Kaiserreich und Weimarer Republik, Nationalsozialismus und Holocaust, DDR und Sozialismus, Wiedervereinigung und den Verwerfungen unserer Epoche. Nach und nach entfaltet sich so ein Panorama Deutschlands im 20. Jahrhundert. Immer bleibt ein Rest, der nicht aufgeht.

Zum Regisseur Thomas Heise:
Thomas Heise wurde 1955 in Berlin geboren und wuchs in der DDR auf. Der Sohn des Philosophieprofessors Wolfgang Heise betätigt sich seit jungen Jahren freiberuflich als Autor und Regisseur. Während seine ersten Dokumentarfilme in der DDR verboten wurden, gewann Thomas Heise nach der Wende an Bekanntheit. Seitdem erhielt Heise zahlreiche Auszeichnungen, darunter auch Preise für seinen neuesten Film Heimat ist ein Raum aus Zeit. Seit 2018 ist er Direktor der Sektion Film- und Medienkunst der Akademie der Künste in Berlin.

Mehr Informationen zum Programm finden Sie unter: https://www.goethe.de/ins/be/de/ver.cfm?fuseaction=events.detail&event_id=21752924

Wir verlosen 3×2 Freikarten! Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 25.02. per Email an kultur-praktikum1-bruessel@goethe.de

04.03.2020, 18:00 Uhr

BOZAR, Rue Ravensteinstraat 23, 1000 Brüssel

Sprache: DE/UT:FR

Eintritt:  €6

Details

Datum:
März 4
Zeit:
18:00 - 21:00
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Bozar Brüssel