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Der Klassiker: Weihnachtsbazar der „Femmes d´Europe“

Von Heide Newson

Am 26. November ist es wieder so weit. Nach einer Corona-bedingten Pause findet der beliebte Weihnachtsbazar der Vereinigung „Femmes d´Europe“ endlich wieder statt. Aber nicht wie in den vor Corona-Zeiten im „Beaulieu“, sondern im Atrium der Europäischen Union in der Rue Joseph II, 26.

Seit Wochen haben die ehrenamtlichen Helferinnen der „Femmes d`Europe“ alle Hände voll zu tun, um das etwas unpersönliche EU-Gebäude in einen vorweihnachtlichen Weihnachtsbazar zu verwandeln. Und die Begeisterung aller Beteiligten ist groß. Geht es ihnen doch um den guten Zweck und darum, durch den Verkauf von Weihnachtsgeschenken, sei es nun durch selbstgebackene Weihnachtsplätzchen, regionale Produkte, Handwerk, Schmuck und die beliebten Adventskränze, viel Geld für den guten Zweck in die Kasse zu spülen. Das gelingt den fleißigen „Frauen Europas“ schon seit Jahren.

Vergessen ist der Alltagsstress, wenn sich z.B die deutsche Gruppe der „Femmes d`Europe“, schon in den Morgenstunden zum Basteln der Adventskränze trifft. Seit einigen Wochen sind sie mit Arbeit eingedeckt, denn die Kränze sollen ja rechtzeitig zum Weihnachtsbazar fertig werden. „Wir haben schon einige Vorbestellungen,“ sagt Hiltrud, die wie acht ihrer Mitstreiterinnen seit vielen Jahren ehrenamtlich in der eingespielten deutschen Gruppe tätig ist. Hier werden regelrechte Wunderwerke kreiert. „Hier fehlt noch ein Schleifchen, hier ein Tannenzapfen, und in der Mitte noch etwas mehr Glitzer,“ schallt es durch den Raum. Um die Preise realistisch zu halten, werden Naturprodukte wie Eicheln, Kastanien oder Tannenzapfen im Wald gesammelt und mit stets neuen Ideen auf die stilvollen Adventskränze platziert. Der Wald sei ein Dorado für die Weihnachtsdekoration, um Kosten zu sparen. Das gelte leider nicht für die anderen Materialien, für die man heute viel mehr ausgeben müsse. Insbesondere Kerzen, die sehr teuer geworden seien, machen den talentierten Damen – oder vielmehr fleißigen (Advents-)Bienchen das Leben ein wenig schwer. Deshalb fährt man z.B. eigens nach Aachen, in der Hoffnung, dort an günstigere und trotzdem qualitativ hochwertige dekorative Kerzen zu kommen. Diese mit viel Geschmack ausgesuchten Kerzen, die auf den Adventskranz gesteckt werden, sorgen dann für den vorweihnachtlichen Lichtzauber. Im Trend liegen nach wie vor klassische Adventskränze in Rot-Grün-Gold. Aber es gibt auch viele, die mit diesen Klassikern nicht so viel am Hut haben und Blau, Gold, Weiß, Lachstöne oder noch ausgefallenere Farben für ihre Weihnachtsdekoration vorziehen. Alles kein Problem für die deutsche Gruppe, die auch in diesem Jahr etwa 230 Kunstwerke in voller Schönheit herstellt und so Großes für den guten Zweck leistet. Und das alles mit viel Freude, Herzblut und Bescheidenheit.

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