BI-Redakteurin gewann Belfius-Pressepreis

marionbelf2Von Rudolf Wagner.

Die freie Journalistin und Belgieninfo-Mitarbeiterin Marion Schmitz-Reiners hat den diesjährigen Belfius-Pressepreis gewonnen. Mit dem renommierten Preis der belgischen Großbank wurde sie für eine Reportage über die jüdische Gemeinschaft in Antwerpen ausgezeichnet, die in der ostbelgischen Tageszeitung Grenz-Echo sowie auf Belgieninfo.net veröffentlicht wurde. Unser Glückwunsch, Marion!

Zum prämierten Artikel geht es hier http://www.belgieninfo.net/das-juedische-viertel-antwerpens-frieden-in-zeiten-des-terrors/

Die Belfius-Pressepreise wurden in diesem Jahr zum dreiundfünfzigsten Mal verliehen. 420 Journalisten aus ganz Belgien hatten sich in den folgenden Kategorien beworben: digitale Presse, Lokalpresse, Printmedien, Pressefotografie, Rundfunk und Fernsehen, Wirtschaftspresse (jeweils französisch- und niederländischsprachig) sowie Deutschsprachige Presse (Print, Radio, Fernsehen). Die Jury nominierte insgesamt 45 Journalisten. Marion Schmitz-Reiners gewann den mit 2000 Euro dotierten Preis mit ihrer Reportage „Frieden in Zeiten des Terrors“ in der Kategorie „Deutschsprachige Presse“. Der Preis wurde am 24. Mai im vollbesetzten Auditorium der Belfius-Bank in der Passage 44 in Brüssel verliehen.

In der Pressemeldung der Belfius-Bank heißt es: „Kurz nach dem vereitelten Terroranschlag in Verviers erschienen in ausländischen Medien Artikel, denen zufolge die jüdische Gemeinschaft Antwerpens akut von Anschlägen islamistischer Extremisten bedroht sei. Belgische Juden würden massenhaft das Land verlassen – und mehr noch: ‚Belgien ist sowieso kein glückliches Land‘, pauschalisierten einige Zeitungen. Mit präzisen Beschreibungen ist Marion Schmitz-Reiners‘ Beitrag eine lebendige Reportage über die jüdische Gemeinschaft in Antwerpen. Durch Recherchen vor Ort gelingt es der Journalisten in ihrem flüssigen Erzählstil, den Leser durch das jüdische Viertel zu leiten und zu beweisen, dass die Wirklichkeit anders aussieht : Im ‚Jerusalem an der Schelde‘ mit seinen 15 000 jüdisch-orthodoxen Einwohnern geht das Leben noch heute seinen friedlichen Gang und die Gemeinschaft wird nicht kleiner, sondern durch Zuwanderung größer.“

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