Belgische Weihnachtsmärkte- Highlights und Geheimtipps

Von Franziska Annerl.

Eingeleitet haben die Brüsseler Weihnachtssaison auch heuer wieder die Nocturnes du Sablon: Von 29. November bis 1. Dezember luden die Galerien, Geschäfte und Restaurants rund um den Platz im Brüsseler Zentrum zu zahlreichen Aktivitäten ein. Die Weihnachtsdekorationen und Christbäume in den Geschäften am Sablon sind noch die ganze Adventszeit über zu bewundern.

Bis zum 5. Januar 2020 erstrahlt das Zentrum Brüssels rund um die Grand Place in festlichem Glanz: Über 200 Stände verbreiten weihnachtliche Stimmung. Auf dem Programm der Plaisirs d’hiver stehen neben dem traditionellen Riesenrad und der Eislaufbahn ein Weihnachts-Designermarkt am 8. Dezember, eine Xmas-Party am 19. Dezember mitten auf der Grande Place und ein besonderer Ehrengast: Manneken Pis, der seinen 400. Geburtstag feiert.

Die kleinste Stadt der Welt liegt in Belgien und hat gerade in der Vorweihnachtszeit einen ganz besonderen Charme: Im Zentrum von Durbuy öffnen vom 29. November bis 5. Januar eine Eisbahn, Holzchalets und viele Terrassen und Bars im skandinavischen Stil. Durbuy hat nicht nur einen Weihnachtsmarkt zu bieten. Spaziergänge in den verwinkelten Gassen der kleinsten Stadt haben gerade an kalten, dunklen Abenden etwas Magisches. Man rechnet an jeder Ecke damit, dem Christkind oder dem Weihnachtsmann zu begegnen.

An den fünf Wochenenden zwischen dem 22. November bis 22. Dezember 2019 und am 25. Dezember 2019 veranstaltet die Abtei Maredsous einen Weihnachtsmarkt mit mehr als 60 Hütten und Buden sowie vielen Aktivitäten. Die weihnachtlich beleuchtete Abtei macht diesen Markt zu einem besonders schönen Erlebnis. Am 21. Dezember können Laufbegeisterte am nächtlichen Maredsous Christmas Night Trail teilnehmen: 17 oder 31 Kilometer ist die Strecke durch umliegende Dörfer, Wälder und Felder lang. Die Teilnehmerzahl ist auf insgesamt 1250 Läufer begrenzt, um bei gemütlicher Stimmung zu joggen.

Das Winter-Pendant zum „Gentse Feesten“ ist das Gentse Winterfeesten. Vom 6. Dezember bis 5. Januar laden über 150 Stände zum, vom amerikanischen Magazin Forbes als Geheimtipp gelobten, Weihnachtsmarkt in Flandern ein. Ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes ist das Beleuchtungsdesign der Stadt Gent, das die Weihnachtsatmosphäre unterstreicht bzw. ausleuchtet: Ein Lichtplanspaziergang führt an besonders beleuchteten Denkmälern und Gebäuden vorbei und bringt etwas Helligkeit in den dunklen Dezember.

Und ein Markt findet gar unterirdisch statt: Die Grotten von Wonck in der Gemeinde Bassenge beherbergen einen Kunstmarkt mit rund 75 Ausstellern in zwei Höhlen. Vom 13.-15. Dezember bietet sich hier eine besondere Möglichkeit, den Zauber von Weihnachten zu erleben. Das Alter der Grotten wird auf über 2000 Jahre geschätzt. Und vielleicht findet sich in den beiden 700 Meter langen Galerien ja noch das eine oder andere handgefertigte Weihnachtsgeschenk.

 

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