René Magritte

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Von Arthur Casier und Dunja Barac.

René François Ghislain Magritte wurde am 21. November 1898 in Hennegau, Belgien geboren. Als er ungefähr 12 Jahre alt war, fing er mit dem Zeichnen und Malen an, obwohl er anscheinend der einzige in seine Familie war, der sich mit Kunst beschäftigte. Im Jahr 1913, als er 15 Jahre alt war, stellte er seine ersten Kunstwerke fertig. In dieser Zeit war René noch sehr beeinflusst vom Impressionismus. Während seines Studiums an der Brüsseler Akademie der schönen Künste sieht man das er unter anderem vom Futurismus und Kubismus inspiriert war. Einige Jahre später im Jahr 1926 entstand dann sein letztendlich erstes surrealistisches Bild „Der verlorene Jockey“. Seine Entscheidung nur noch Surrealismus zu bringen ist entstanden durch die Werke De Chiricos, ein Vorläufer des Surrealismus. René Magritte ist weltbekannt geworden durch seine Meisterschaft in der Kreation von surrealistischen Gemälden und seinen Beitrag für die Kunstwelt im Allgemeinen.

Kunstwerke

Die berühmtesten Werke Magrittes haben fast alle etwas mit dem Surrealismus zu tun. Hier sehen Sie ein Beispiel von einem Gemälde Magrittes, nämlich ‚The Secret of Courtship‘, das in der ursprüngliche Sprache ‚Le secret du cortège‘ genannt wird. Wenn jemand versucht, die Werke Magrittes zu beschreiben, hat man fast immer Schwierigkritrn, eine präzise Erklärung zu geben. Das liegt vor allem daran, dass die Absicht Magrittes immer daraus besteht, dass seine Werke mysteriös und schockierend sein und bleiben müssen. Auch gibt es bei seinen Titeln und den dazugehörigen Bilder stets ein Paradox. Die Titel sind nicht nur Inhalt seiner Werke, sondern auch ein Rätsel an sich. „Der Titel beschreibt das Bild keineswegs, aber multipliziert das Echo davon, dadurch er neue Spannungen entstehen lasst.“ Die Wegen des Magritte sind verschlungen.


(Red.) Dies ist ein Beitrag aus unserer Serie: „Sprachschüler schreiben für Belgieninfo“. Wir haben absichtlich die Texte nur geringfügig korrigiert, um die Verfasser zu ermutigen, in ihren Bemühungen für die deutsche Sprache nicht nachzulassen. Zugleich beglückwünschen wir sie für ihre Kenntnisse und Fähigkeiten. Weiter so!


M3Das Magritte-Museum in Brüssel

Im Herzen von Brüssel befindet sich eine außergewöhnliche Sammlung von Gemälden des belgischen Surrealisten René Magritte. Das Museum liegt in der Nähe des Marktplatzes. Zu sehen gibt es mehr als 200 Werke von Magritte und Sie können dort auch seine Zitate lesen. Das ist ein schönes Museum und es ist verteilt in mehrere Stockwerke. Es gibt vier Räume mit Gemälden. An seinen Gemälden ist klar, dass Magritte ein Surrealist ist. Es gibt auch ein Museumsshop wo die Besucher Reiseandenken, Geschenke, Kunstbücher oder Postkarte kaufen können. Das Museum bietet auch Audioguides in Deutsch.

Les deux Mystères – Die zwei Mysterien

M4Ceci n’est pas une pipe“ – „Dies ist keine Pfeife” ist eines der bekanntesten Bilder von Magritte. Dieses berühmte Gemälde ist im Jahr 1929 entstanden. Was Magritte meint, ist dass man auf dem Bild eine Pfeife sieht, aber es ist keine tatsächliche Pfeife. Es ist nur eine abgebildete Pfeife. Er hat auch das Wort „Pfeife“ schreiben können und das hätte nichts an seinem Zitat geändert. Er spielt hier mit einer philosophische Einstellung.

Zitate von Magritte

„Freiheit ist die Möglichkeit zu sein und nicht die Pflicht zu sein.“

„Es fällt schwer zu denken, wenn man an nichts denkt.“

„Surrealist sein bedeutet, das bereits Gesehene aus dem Geist zu verbannen und das noch nicht Gesehene zu suchen.“

„Alles in meinen Arbeiten kommt aus der Gewissheit, dass wir in Wirklichkeit Teil eines rätselhaften Universums sind.“

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