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03. September 2010

Frisch frittiert

Bart De Wevers Partei NVA, die als größte flämische Partei bei den letzten Wahlen abgeschnitten hat und auch im föderalen Parlament die größte Fraktion stellt, leidet an Mitarbeitermangel. Unter dem Spruch „Schaffe zusammen mit der NVA ein starkes Flandern“ werden jetzt bis zu 84 Mitarbeiter per Zeitungsanzeigen gesucht. Normalerweise sind solche Jobs in Belgien sehr ertragreich. Es wird allerdings auch vorausgesetzt, dass man voll und ganz mit der Ideologie der Partei übereinstimmt.

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Die Suche nach einem Ausweg geht weiter


Walloniens Sozialistenchef Elio Di Rupo soll weitermachen als Préformateur, um die Zusammenstellung einer neuen Regierung definitiv auszuloten. So will es König Albert II., der ihm in einem drei Stunden langen Gespräch am Sonntagabend nochmals deutlich gesagt hat, dass es ohne die erforderliche Staatsreform mit dem Ziel einer stärkeren Föderalisierung keine Chancen für ein Belgien der Zukunft geben würde. Heribert Korfmacher erläutert. [mehr]

Unversöhnliches versöhnen


Elio Di Rupo, Walloniens Sozialistenchef und als Préformateur, was man auch als Vorarbeiter bezeichnen könnte, damit beauftragt auszuloten, wie eine neue Regierung aussehen könnte, hat nach rund 40 Verhandlungstagen von Belgiens König Albert II. den Auftrag erhalten, weiter zu machen. Er muss sehen, wie er das Unversöhnliche versöhnt, lautet der Spruch in politischen und journalistischen Kreisen. Heribert Korfmacher betrachtet die politischen Optionen. [mehr]

Kommt Zeit, kommt Rat


Dass man sich ruhig etwas mehr Zeit als vielleicht üblich lassen sollte, wenn es darum geht, schwierige Probleme auf eine sichere Art zu lösen, das scheint man mittlerweile auch in Belgien erkannt zu haben. Bevor es zu einer soliden neuen Regierung kommen kann, die auch mal eine volle Amtsperiode im Amt bleiben will, muss man alle Stolpersteine aus dem Weg geräumt haben. Und wenn die noch amtierende Regierung inzwischen die EU-Präsidentschaft erfolgreich erledigt, ist das umso besser, wie Heribert Korfmacher meint. [mehr]

English is wundervoll, aber


Der traditionelle, gemeinsame Sommerempfang der deutschen politischen Stiftungen in Brüssel hat der "gegenwärtigen Situation und Zukunft der Europäischen Union" angemessen Beachtung gezollt. Das ist kein Thema, das Eurokraten noch besonders erregen kann. Kann es aber doch: weil es nämlich auf dieser Veranstaltung von Deutschen ausschließlich in englischer Sprache zelebriert wurde. Hans-Peter Ott kann sich damit nicht anfreunden, und er ist nicht allein. [mehr]

Übertünchen - mit der EU-Show


Die Massenmedien in allen Teilen Belgiens laufen in diesen Tagen vor Eigenlob über. Die Übernahme der sechsmonatigen Präsidentschaft in den Ministerräten der Europäischen Union lasse Belgien in einem strahlenden Licht erscheinen, meinen sie. Mit Musik und Tanz im ganzen Land und Brüssel als Endpunkt der ersten Etappe der Tour de France waren allerdings alle Voraussetzungen gegeben, um die politischen Alltagssorgen zu übertünchen, wie Heribert Korfmacher meint. [mehr]
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