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05. Juli 2008
Terminkalender


Frisch frittiert

Ab dem 1. Juli darf in den Niederlanden nicht mehr in Bars und Restaurants geraucht werden. Schlecht für die Coffee Shops. Nur der Verbrauch von Haschisch wird im Nachbarland weiter geduldet. Ein Joint besteht aber auch aus Tabak, und der ersatzweise Knaster schmeckt nicht jedem. Seid vorsichtig, Grenzgänger: Die Polizei sucht jetzt nach Tabak im Marihuana.

Man spricht deutsch

Gestrauchelt bei der "Bergtour 2008"


Das Team von Bundestrainer Joachim Löw musste sich in einem spannenden EM-Finale 0:1 (0:1) gegen technisch überlegene Spanier geschlagen geben. Im Zentrum Europas wird dieses Ergebnis eher entspannt gesehen, sind wir doch alle Europäer, auch die Deutschen, die ihrer Mannschaft durchaus einen Sieg gegönnt hätten. Viele haben auch an der Seite der Spanier gestanden, die eine perfekte Leistung schon in den ersten Spielen der EM ablieferten. Dennoch haben manche auf die Übermacht von Jogis Elf gewettet, wie Stefan Feiler. Und der ist ein Fachmann. [mehr]

Einzigartiges Chemie-Cluster


Die deutsche BASF investiert kontinuierlich in ihren belgischen Großstandort Antwerpen, und allein von 2006 bis 2008 legte das DAX-Unternehmen dafür rund eine Milliarde Euro auf den Tisch. Ein paar Zahlen: 3.500 eigene Mitarbeiter und in Partner-Unternehmen am Standort weitere circa 1.500 Personen. In Spitzenzeiten sind hier zusätzlich 500 Personen tätig. Wouter De Geest, Vorsitzender der Geschäftsführung und Dr. Hans-Peter Neumann, Geschäftsführer Operations, BASF Antwerpen, stellen sich Hans-Joachim Maurer, dem Hauptgeschäftsführer der AHK debelux im Gespräch. [mehr]

Aus der Tiefe Flanderns


Durch die ausländische und französischsprachige belgische Presse geistert das Bild des separationswütigen Flamen. Doch in Antwerpen, Gent oder Ostende interessieren die Probleme des Wahlkreises Brüssel-Halle-Vilvoorde kaum oder gar nicht, und von einem Alleingang ist im tiefen Flandern schon längst nicht mehr die Rede. Das hat Marion Schmitz-Reiners festgestellt, die in Antwerpen lebt und mit wachsendem Erstaunen, ja Empörung eine tiefe Kluft zwischen dem Bild Flanderns und seiner Wirklichkeit feststellt. [mehr]

Brussels Airport, Wind und Lärm


Bei Start und Landung unterstützt Gegenwind den Auftrieb eines Flugzeugs. Daher sollen Starts und Landungen möglichst immer gegen die vorherrschende Windrichtung erfolgen. Aber für Brüssel National sieht das bisher anders aus. Da bestimmen die Politiker, woher der Wind bläst. Vielleicht eine typisch belgisch-surrealistische Angewohnheit. Nach dem Crash des amerikanischen Cargofliegers vor einigen Tagen ist die Diskussion erneut aufgeflammt, was wichtiger ist, Sicherheit, Lärmverteilung oder ökonomische Aspekte. Heribert Korfmacher macht sich Gedanken über ein immerwährendes... [mehr]

Imageverlust für Flamen


Das Beharren auf Niederländisch als einziger Amts- und Umgangssprache in Flandern hat zu neuen Beanstandungen geführt. So bemängelte die Kommission der EU, dass in Zaventem Gemeindegrundstücke nur an Leute vergeben werden, die der niederländischen Sprache mächtig sind. Der Europarat hatte sich bereits in Belgiens Sprachenstreit eingeschaltet. Eine Delegation der Institution in Straßburg hat die Lage der Minderheiten im Brüsseler Umland untersucht. Heribert Korfmacher kommentiert. [mehr]
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