Für den belgischen Arbeitgeberverband VBO ist die Bilanz deutlich: in vielen Sektoren, trotz des Aufrufs zum Generalstreiks, sei gearbeitet worden. Viele Menschen in Belgien fragen sich auch, wie man Schuldenberge abtragen und zugleich neue Forderungen für Ausgaben erheben kann. Wie die Gewerkschaften darüber denken, sagt FGTB-Sekretär Renaud Rahier. [mehr]

Nur tröpfchenweise sickert an die Öffentlichkeit, was schon lange beschlossene Sache scheint: Das Antwerpener Diamantenmuseum, knapp zehn Jahr jung, schließt Ende April schon wieder seine Tore. Und zwar definitiv. Es ist das sechste Museum in der Kunst- und Kulturstadt Antwerpen, das innerhalb eines Jahrzehnts für immer oder für lange Zeit dicht macht(e). Eine Entwicklung, die Fragen provoziert. [mehr]

Biotechnologie gehört zu den wichtigen Entwicklungen innerhalb der chemischen und pharmazeutischen Industrie, die es möglich machen, neue Lösungen zu finden für die Herausforderungen von heute und morgen. Sie ist eine innovative Technologie, die bestehende traditionelle chemische Prozesse ersetzt oder ergänzt. Yves Verschueren ist Geschäftsführer der belgischen Vereinigung für die chemische Industrie und für Life Science e.V., Essenscia. In einem Interview der AHK debelux äußert er sich über die Herausforderungen des belgischen Biotech-Sektors. [mehr]

Belgien hat einen neuen Regierungschef, und es gibt Anlass zur Hoffnung, dass er seine Sache gut macht. Wenn das so wäre, wie geht das eigentlich in Belgien: dann würde Elio Di Rupo doch bei den nächsten föderalen Wahlen mit einem Popularitätsbonus starten und mehrheitlich wiedergewählt werden. Ist doch logisch, oder? Nein, das ist durchaus nicht sicher, weiß Marion Schmitz-Reiners. [mehr]

Es ist wie ein besonderes Geschenk vom Nikolaus: Am 541.Tag nach den letzten Wahlen hat Belgien eine neue föderale Regierung. Am 6. Dezember legte die neue Regierung unter dem wallonischen Sozialistenchef Elio Di Rupo vor König Albert II. den Eid ab. Und Di Rupo tat das sogar in allen drei Landessprachen, also auch auf Deutsch. Die Zustimmung des föderalen Parlaments zum Regierungsprogramm in den nächsten Tagen ist jetzt nur noch eine Formsache, wie Heribert Korfmacher erläutert. [mehr]