Seit fünf Jahren hat der deutsche Bundestag ein Verbindungsbüro in Brüssel, und zwar unweit des EU-Parlaments am Square de Meeûs 40. Bundestagspräsident Norbert Lammert kam zu diesem Anlass letzte Woche nach Brüssel, aber nicht nur deshalb. [mehr]
Wohl dem Land, das über Politiker verfügt, die es auch auf der Kleinkunst-Bühne zu etwas bringen könnten. Im Brüsseler Presseclub zog der Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) alle Register seines Könnens als Alleinunterhalter. Das war auch nötig, denn es ging es um den „belgischen Kompromiss“, oder mit den Worten des Redners, um die „Innereien“ zwischen Arlon und Ostende – und das ist nun wirklich kein leicht eingängiges Thema. [mehr]

Als Sitz der EU-Institutionen ist Brüssel ein Begriff. Dass hier aber auch militärisch die Fäden zusammenlaufen, ist weniger präsent. „Möchten Sie mit uns eine Führung durch das NATO-Hauptquartier in Evere machen?“ hatte Belgieninfo deshalb seine Leser gefragt. Am 16. Januar 2012 war es soweit. Rund zwanzig Interessierte gaben ihre Handys ab und wurden am Haupttor „eingeschleust“. Bis zur „Ausschleusung“ erwartete sie ein straff durchgeplantes Programm. [mehr]

Wer in Belgien über „Identität“ redet, gerät rasch ins Stolpern. Die geopolitischen Strukturen des kleinen Landes lassen keine starren Identitäten zu. Wo auch immer stoßen sie schnell an ihre Grenzen: Brüsseler Randgemeinden, Brüsseler Zweisprachigkeit, Brüsseler EU-Realität, der Wahlbezirk Brüssel-Halle-Vilvoorde, das Voergebiet, die Deutschsprachige Gemeinschaft (DG), plattdeutsches Gebiet, Malmedier Wallonie, das Areler Land, Mouscron-Comines oder die islamisierten Peripherien unserer Städte geben keine Geografie der geschlossenen Identität ab. Belgien ist ein Land der Nicht-Identität. [mehr]

Die Hessische Landesregierung hat die Anmietung eines neuen Gebäudes in Brüssel für die Unterbringung der Vertretung des Landes Hessen bei der EU beschlossen und dazu einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet. Die Mitarbeiter sprechen von einem verspäteten Weihnachtsgeschenk und freuen sich über mehr Raum für Arbeitsplätze und kurze Fußwege zu den EU-Institutionen. [mehr]