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18. März 2010

Frisch frittiert

Steuern, Arbeitsrecht, die belgischen Sprachprobleme können deutsche oder österreichische Investoren durchaus abschrecken, in Belgien Geld einzusetzen. Einem unsere Leser scheinen diese Themen zweitrangig zu erscheinen. „Könnten Sie mich bitte informieren, wie hoch die Telefongebühren von Belgien nach Deutschland zur normalen Geschäftszeit sind, da ich - wenn auch bisher noch vage - die Idee habe, mich in Belgien niederzulassen?“ fragt er. Wer schlägt einen Pfad durch den Anbieter-Dschungel? Was für ein Glück, dass es Skype gibt, guter Mann.

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Den Onkel zu Grabe getragen

Zum Tod von Bob Davidse alias Nonkel Bob

Wer in den letzten Wochen ein Ohr für Antwerpener Straßengespräche hatte, hörte immer wieder den Kosenamen von Bob Davidse. Die flämische Fernseh-Berühmtheit starb am 16. Februar nach kurzer Krankheit 89-jährig in Antwerpen-Borgerhout. Am Donnerstag fand in der Antwerpener Liebfrauenkathedrale die Beerdigungszeremonie für Nonkel Bob statt. Unter diesem Namen wird er beinahe jedem Flamen wegen seines Lagerfeuer-Gitarrenstücks „Vrolijke Vrienden“ in Erinnerung bleiben. [mehr]

Der Artist als Weinhändler

Kurt Ryslavy ist Künstler und Weinhändler. Ein Doppelleben

Das Café in Brüssel sieht aus, wie alle Cafés dieser Kulturzentren, egal, ob sie am Spittelberg in Wien, oder in Lissabon oder in Glasgow stehen. Zwei Weine. Weiß und Rot. Massenware aus Frankreich. Das soll sich ändern. Kurt Ryslavy, Maler und bildender Künstler aus Haugsdorf, Graz und Wien, betritt hier Neuland. Wie so oft. Der Pächter bittet zu Tisch, die Weine werden gekostet, die Ryslavy mitgebracht hat. Österreichische Weine. Sie sollen die belanglosen Kelterungen ablösen, mit denen der Pächter nicht mehr ganz zufrieden ist. Zeit für einen Wechsel. [mehr]

Der Doyen der deutschen Oper in Brüssel

Franz Mazura im Gespräch mit seiner Nichte Margaretha

In der Oper „Elektra“, einer Dichtung von Hugo von Hofmannsthal nach Sophokles, die Richard Strauss vertonte, gibt es eine – zugegeben – kleine Rolle, die des Pflegers des Orest. Franz Mazura, der Doyen der deutschen Oper, gastiert zurzeit mit ihr in der Brüsseler Oper. Und dies ist viel mehr als eine dürre Mitteilung aus dem Programmheft von De Munt/La Monnaie, denn wir sind bei einem Wiedersehen der besonderen Art dabei: Franz Mazura steht seit 55 Jahren auf der Bühne, seine Sängerkarriere begann, als er 31 Jahre alt war. Mitgerechnet? Richtige Antwort: er ist 86. [mehr]

Politische Akzente vom neuen Erzbischof

André-Joseph Léonard ist neuer Primas von Belgien

Seit dem 18. Januar 2010 ist es offiziell: André-Joseph Léonard wurde vom Vatikan zum Nachfolger von Kardinal Danneels ernannt. Damit ist der ehemalige Bischof von Namür nun Erzbischof des Bistums Mechelen-Brüssel und neuer Primas der katholischen Kirche Belgiens. [mehr]

"Ich war nicht Schröders Pudel"

Verheugens Abschied als EU-Kommissar

In einigen Wochen wird die neue EU-Kommission ihre Arbeit aufnehmen, einige bisherige Mitglieder bereiten sich auf den Ruhestand vor. Grund genug für die FDP Auslandsgruppe Europa, Gäste aus Politik, Wirtschaft und internationalen Institutionen zu einem Diskussionsabend in die Vertretung des Landes Baden-Württemberg zu laden, um das langjährige Wirken des scheidenden EU-Kommissars Günter Verheugen zu würdigen. [mehr]
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