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14. März 2010

Frisch frittiert

Es war zu erwarten, aber es ist bitter: Belgien hat keine einzige Medaille bei den Olympischen Spielen ergattern können. Der Eisschnellläufer Bart Veldkamp, Bronze über 5000 Meter in Nagano 1998, ist der letzte belgische Edelmetallträger. Seppe Smits, Snowboarder, konnte diesmal nicht antreten – auf ihm liegen nun alle Hoffnungen, dass Belgien in Sotschi besser abschneidet als in Vancouver.

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Kindermuseum ganz in Rot

Im Mittelpunkt Farbe - und Workshops

Hinter diesem Museum – das merkt man sofort – stehen eine Idee und ein pädagogisch-didaktisch durchdachtes Konzept. Das hehre Ziel, so kann man im Programm nachlesen, liegt darin, dass Kinder sich und andere besser kennen lernen und sich so zu toleranten und offenen Erwachsenen entwickeln. [mehr]

Den Onkel zu Grabe getragen

Zum Tod von Bob Davidse alias Nonkel Bob

Wer in den letzten Wochen ein Ohr für Antwerpener Straßengespräche hatte, hörte immer wieder den Kosenamen von Bob Davidse. Die flämische Fernseh-Berühmtheit starb am 16. Februar nach kurzer Krankheit 89-jährig in Antwerpen-Borgerhout. Am Donnerstag fand in der Antwerpener Liebfrauenkathedrale die Beerdigungszeremonie für Nonkel Bob statt. Unter diesem Namen wird er beinahe jedem Flamen wegen seines Lagerfeuer-Gitarrenstücks „Vrolijke Vrienden“ in Erinnerung bleiben. [mehr]

Ein teures Geisterbahnvergnügen

Die Investitionsruine der Prémétro in Charleroi

Charleroi mit rund 200.000 Einwohnern hat eine Größe, die vielleicht mehrere Straßenbahnlinien, aber nur in Ausnahmefällen eine Stadtbahn mit Tunneln (Prémetro) - ganz zu schweigen von einer vollwertigen U-Bahn (Métro) - rechtfertigt. Und doch plante man in den späten 1960er-Jahren in Belgiens größter Industriestadt ein großangelegtes Stadtbahnnetz mit Tunneln, Viadukten und Stichstrecken, die bis auf den heutigen Tag nie fertig gestellt oder in Betrieb genommen wurden. Die Investitionsruine der MLC (Métro léger de Charleroi) ist damit eine der größten Fehlplanungen in Belgien. [mehr]

Eine tödliche Wolke wie aus der Hölle

Vor 95 Jahren: deutsches Giftgas bei Ypern

Ypern, 22. April 1915, 18 Uhr. Im Norden steigt aus den deutschen Schützengräben auf einer Linie von 16 Kilometern zwischen den Dörfern Bikschote und Langemark eine Nebelwand empor, verfärbt sich langsam grünlich und walzt unaufhaltsam über die französischen Linien. Im Schatten der Wolke folgen deutsche Infanteristen und besetzen, ohne auf nennenswerten Widerstand zu stoßen, ein Gelände von ungefähr sechs Kilometer Tiefe. [mehr]
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