
Zum ersten Mal seit mehr als 15 Jahren wurden in der Kathedrale von Antwerpen die Flügel eines der Meisterwerke von Rubens, der Kreuzaufrichtung, geschlossen und das ganze Gemälde bewegt, um Arbeiten am Gebäude durchzuführen. Der zurückgelegte Weg ist zwar kurz und schmerzlos, gern gemacht wird das aufgrund der Weltbedeutung des Gemäldes und Angst vor Beschädigungen aber nicht. [mehr]

Vom 28. April bis zum 28. Oktober beherbergt das «Neue Palais» in Potsdam die «Friederisiko Ausstellung» über das Leben und die Zeit von Friedrich dem Großen, der in diesem Jahr zu seinem 300. Geburtstag gefeiert wird. Zu den Highlights gehören Figuren, Kostüme und Accessoires, die die belgische Künstlerin Isabelle de Borchgrave im Auftrag der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) gestaltete. [mehr]

Gemalte Mikrokosmen, Tischwelten, die lebendig erscheinen, bisweilen aber auch tot, üppige Mahlzeiten, die auf den Gourmand warten – das ist die Melange, die den Besucher der Schau „Stillleben von Frans Snyders bis Giorgio Morandi“ bis 14. Oktober 2012 im arpmuseum Remagen-Rolandseck erwartet. Werke zu fünf Themenbereichen – Früchte- und Blumenstillleben, der gedeckte Tisch, Tier- und Jagdgemälde, Augentäuscher und Vergänglichkeit – sind aktuell zu sehen. [mehr]

Zum Shoppen nach New York, in Geschäften nach China, zum Trekking nach Australien – weite Reisen sind heute das Normalste der Welt. Aber wirklich neu ist das Fernweh der Europäer nicht. Schon im 16. Jahrhundert hielt es sie nicht in der Alten Welt. Das geht aus einer kleinen, aber feinen Ausstellung im Druckereimuseum Plantin-Moretus in Antwerpen hervor, die das Wirken des Kartografen Gerhard Mercator an die Reiselust der Europäer knüpft und umgekehrt. [mehr]

Installationen, Fotografien, Videos und Zeichnungen präsentiert der aus Kortrijk stammende und in Gent lebende flämische Künstler Kris Martin einem teilweise irritierten Publikum bis zum 22. April 2012 im Bonner Kunstmuseum. Woher kommen diese Irritationen? Martin schafft „Leerstellen“, indem er Bekanntes verfremdet. Neue Seh- und Denkgewohnheiten sind erforderlich, um Martins Werke zu begreifen. [mehr]