Bruessel-Guide
05. Juli 2008
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Eine einzigartige Erfolgsgeschichte

Fünfzig Jahre Lufthansa in Belgien

Von Heide Newson

Vor genau 50 Jahren landete eine Convair-Maschine der Lufthansa aus Frankfurt am Main auf dem nagelneuen Flughafen von Zaventem. Anlass war die Brüsseler Weltausstellung, die berühmte „Expo 58“. Mit diesem Flug wurde die Verbindung mit der Mainmetropole eingeweiht. Heute bedient die deutsche Fluglinie ab Brüssel wöchentlich mehr als 200 Flüge zu sieben deutschen Destinationen und bietet ihren Fluggästen über die beiden Drehscheiben München und Frankfurt ideale Anbindungsmöglichkeiten an ihr weltweites Streckennetz von 207 Destinationen in 81 Ländern an.

 

Grund genug, diese 50jährige Erfolgsgeschichte im Brüsseler Luftfahrtmuseum stilgerecht zu feiern. Geladen waren etwa 400 Personen, darunter belgische Reiseveranstalter, Mitarbeiter der Lufthansa, Miles & More und sonstige Kunden.

 

 

„Heute feiern wir eine goldene Hochzeit, genauer den 50. Geburtstag der glücklichen Ehe der Lufthansa und des Brüsseler Flughafens“, sagte Botschafter Prof. Dr. Reinhard Bettzuege in seiner Festansprache. Das Beste an dieser Ehe sei die Tatsache, dass die Flitterwochen noch nicht beendet seien. Genau zum richtigen Zeitpunkt, dem Start der Brüsseler Weltausstellung im Jahr 1958 sei die Lufthansa zum ersten Mal nach Brüssel geflogen. Mittlerweile beschäftige sie in Brüssel 50 Mitarbeiter, 70 weitere in der Lufthansa Technik und neun in der Fracht. Mehr als 636 000 Passagiere habe sie von Brüssel aus transportiert.

 

So wundere es kaum, dass Söhne deutscher Botschafter nicht mehr eine Laufbahn im Auswärtigen Amt, sondern eine Karriere bei der Lufthansa anstreben würden. Als Beispiel nannte er den Sohn des ehemaligen deutschen EU-Botschafters Dr. Wilhelm Schönfelder, dessen Sohn Christoph als Pilot bei der Lufthansa arbeitet, während Ehefrau Alexa als Stewardess zum Team gehört. Wieso dem so sei? Das habe etwas mit dem Vertrauen in eine Fluggesellschaft zu tun, deren Top-Prioritäten Sicherheit und Zuverlässigkeit in Verbindung mit einer hohen Innovationsfähigkeit, Qualität und Technikkompetenz stünden. Und wer sei nicht vom Charme und dem bezaubernden Lächeln ihrer Stewardessen entzückt?

 

Von diesem ließen sich alle im Luftfahrtmuseum mitreißen. Zur Geburtstagsüberraschung hatte Dirk Grossmann, Verkaufsleiter der Lufthansa Belgien, 10 Stewardessen und einen Steward einfliegen lassen, die auf einem Catwalk mit Charme und viel Glamour Lufthansa Uniformen von 1955 bis zum aktuellen Outfit, das 2002 eingeführt wurde, präsentierten.

 

 

25.000 (Kranich) Mitarbeitern war im Januar 2002 eine neue Uniform verpasst worden. „In der Dienstbekleidung sind unsere Service-Professionals die deutlich sichtbare Visitenkarte, die wir bei Kunden abgeben“, so Grossmann. Und auf dieser Visitenkarte stehen die „Fünf S“: Seriosität, Sorgfalt, Sympathie, Service, Kompetenz und Stil. Das aktuelle Design nach dem Motto „Evolution statt Revolution“ unterstreiche auch die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern, hieß es. So bleibt das Erscheinungsbild klassisch dunkelblau mit den Lufthansa-Farben gelb, silbergrau und weiß. Neu bei der Damenkollektion ist insgesamt eine feminere Linie: ein Blazermantel sowie ein elegantes Sommerkleid. Dabei greift das Design klassische Lufthansa Accessoires auf, so zum Beispiel den Damenhut, die sogenannte „Pillbox“. Ein ähnlicher Hut war bereits Bestandteil der Uniform der 60er Jahre. Auch den Stewards wurden aktualisierte speziell für Lufthansa entwickelte Bekleidungsteile verpasst.

 

Sternemenüs, Spitzenweine und Special Meals mit regionalen oder thematischen Schwerpunkten sind Teil des Service sowie des Konzepts des deutschen Carriers. Und so ließ sich das Geburtstagskind auch in Brüssel nicht lumpen. Wie in der First oder Business Class auf Interkontinentalflügen wurden die Gäste mit japanischen, thailändischen, italienischen und belgischen Köstlichkeiten, edlen Weinen, Bier und einem exzellenten Service verwöhnt.

 

Für den fetzigen Sound von gestern und heute sorgte die Band „Jonny Hot“. Und hot wurde es allen, die zu den Songs das Tanzbein schwangen. Ein weiteres Jubiläums- Highlight war die Tombola. Zu gewinnen waren – wie sollte es anders sein – Flüge erster Klasse nach Deutschland und eine Transatlantik-Reise. Und für die Gäste, die bei der Verlosung leer ausgingen, spendete der charmante sowie geschäftstüchtige Lufthansa Verkaufsleiter Dirk Grossmann sogleich Trost. „All diese Flüge können sie bei der Lufthansa buchen“, sagte er und stimmte zum „Happy birthday“ des erfolgreichen sowie beliebten Geburtstagskindes

Erstellt oder aktualisiert am 20. April 2008.

 
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