Der flämische Autor Bart Moeyaert ist wirklich in die deutsche Buchhandlung „Lesezeichen“ gekommen. Wir waren haben uns darüber gefreut, dass 25 Leute – davon 20 Kinder – dabei waren.
Obwohl Bart Moeyaert eigentlich Niederländisch spricht, hat er sehr deutlich und in gutem Deutsch gelesen. Naja, eigentlich hat er mehr erzählt als gelesen, doch das hat uns gar nicht gestört, denn er hat wundervolle Geschichten über die Jugend seiner Eltern und seine eigene Kindheit erzählt. Jeder hat gemerkt, dass er eine schwierige Kindheit hatte, weil seine sechs großen Brüder ihn oft ärgerten. Er hat uns z.B. erzählt, dass sein ältester Bruder sein Tagebuch geklaut und laut daraus vorgelesen hat.
Genau so spannend sind seine Bücher. Als er aus seinem neuesten Buch vorlas, hat niemand dazwischen gequatscht. Am Ende gab es noch gute Fragen: War der König wirklich sein Patenonkel, weil er der siebte Sohn in Folge war? Ja, das war er. Wie kam er auf die Ideen für seine Bücher? Er kam nicht auf sie, sondern die Ideen zu ihm. Man darf nicht zu sehr darüber nachdenken, Ideen kommen von selbst, wann sie wollen. Auf jede Frage hatte Bart Moeyaert eine gute Antwort. Am Schluss bekam jeder eine schwungvolle Signatur in ein Buch oder auf die Steckbrieftafel.
Bart Moeyaerts Lesung war ein voller Erfolg und wir hoffen alle, dass wir ihn bald wiedersehen. Vielleicht das nächste Mal in der deutschen Schule?












