20. März 2010

Frisch frittiert

Steuern, Arbeitsrecht, die belgischen Sprachprobleme können deutsche oder österreichische Investoren durchaus abschrecken, in Belgien Geld einzusetzen. Einem unsere Leser scheinen diese Themen zweitrangig zu erscheinen. „Könnten Sie mich bitte informieren, wie hoch die Telefongebühren von Belgien nach Deutschland zur normalen Geschäftszeit sind, da ich - wenn auch bisher noch vage - die Idee habe, mich in Belgien niederzulassen?“ fragt er. Wer schlägt einen Pfad durch den Anbieter-Dschungel? Was für ein Glück, dass es Skype gibt, guter Mann.

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Die Föderale Arzneimittelagentur:

Beipackzettel von Medikamenten jetzt online für alle

Von Annette Niemeyer

Die Palette mit den Tabletten liegt vor Ihnen, doch von dem Beipackzettel mit den notwendigen Angaben zu Dosierung, Wirkstoffen, unerwünschten Nebenwirkungen und Gegenanzeigen keine Spur… Für Patienten in Belgien kein Grund mehr zur Panik: ab sofort können sie Beipackzettel für rund 5000 Medikamente auf der Webseite der Föderalen Agentur für Medikamente und Gesundheitsprodukte (AFMPS) herunterladen. Die online Informationen sind nach Angaben der AFMPS in Belgien zugelassen für die Human- und Veterinärmedizin und im Handel erhältlich.

 

Entwickelt wurde die neue Webseite von der AFMPS in Zusammenarbeit mit repräsentativen Verbänden der belgischen Pharmaindustrie. Ihr Zielpublikum sind Patienten, Mediziner und andere Berufsgruppen im Gesundheitsbereich. Sie soll Verschreibungen ebenso erleichtern wie die Anwendung von Medikamenten sicherer machen. Die online Informationen über die medizinisch-pharmazeutischen Charakteristiken der Arzneimittel (RCP) für das Fachpublikum werden Französisch, Niederländisch und Englisch angeboten. Die Beipackzettel auch in Deutsch.

 

Und sie sind online viel besser lesbar als bei dem Original Minidruck aus der Packung. Besuchen Sie www.afmps.be

Erstellt oder aktualisiert am 24. Januar 2010.

 
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