Jade und Loane können stolz sein. Weil ihr Vater Colin Gaetan seinerzeit einen Namen für sein Restaurant an der Place de la Vieille Halle aux Blés nahe der Brüsseler Grand’ Place suchte, stoppelte er die Vornamen seiner Töchter zusammen und es nannte „Jaloa“. Diesen etablierten Namen behielt Colin Gaetan bei, als er mit seinem Restaurant vor zwei Jahren an die Place Sainte Catherine 5 umzog.
In einem der beliebtesten Ausgehviertel Brüssels rund um den Fischmarkt hat er sein Traumhaus gefunden. Hier wimmelt es von Brasserien, Bars und traditionellen Restaurants. Dass das Jaloa trotzdem auffällt, mag am ausgefallenen Namen liegen, an der exzellenten Küche oder an der imposanten Architektur des aus dem 18. Jahrhundert stammenden Hauses, in dem einst Vincent van Gogh gelebt hat.
Ein Patiogarten für schöne Tage
Dass Colin Gaetan damit nicht hausieren geht, spricht für sein Selbstbewußtsein. Abgesehen vom bewährten Namen Jaloa erinnert nichts mehr an sein früheres Restaurant, weder das in Weiß gehaltene Interieur noch die Küche. Beim Ambiente dominiert die stilvolle Moderne. Sein Handwerk hat Colin Gaetan unter anderem in der „Auberge d´Ohain“ und in einem Fünfsternehotel in der Karibik erlernt. Seither hat er sich ständig weiter entwickelt und seinen eigenen Stil gefunden. Längst kocht er nicht mehr das, was er in anderen Häusern zubereitet hat, sondern das, was ihm schmeckt. Seine Gäste wissen das zu schätzen. Zu jedem Gericht, auch zum Lunch Menu für 22 Euro, werden verschiedene Sorten Brot mit Oliven und andere Appetithappen gereicht. Es liegt nahe, sich für die Fischgerichte zu entscheiden. Den Auftakt machte ein Langusten-Carpaccio, dann Seebarsch mit Artischocken, begleitet von einem Glas Gruet Brut zu 11 Euro. Abends kann man entsprechend üppiger essen. Und bei schönem Wetter geht nichts über einen Tisch im paradiesischen Patio hinterm Haus.
Info:
Restaurant Jaloa
5, Place Sainte Catherine 1000 Brüssel
Tel. 02-513 19 92











