Nach über acht Jahren in Brüssel verabschiedet sich Margareta Hauschild von der Leitung des Goethe-Institutes, um in Madrid in der gleichen Funktion die Spanier zur Begegnung mit Deutschland und der deutschen Sprache anzuregen. „Die Arbeit in der belgischen und der europäischen Hauptstadt und die Begegnung mit Ihnen hat mir große Freude bereitet und ich habe viel gelernt“, schreibt sie im neusten Newsletter des Instituts.
Hauschild hat in ihren Brüsseler Jahren viel bewegt und viel bewegen müssen. Die Annäherung aller Goethe-Institute an die EU-Institutionen zur diplomatischen Hilfestellung weltweit und zur Nutzung von Förderprogrammen für deutsche kulturelle Anliegen hat sie als ihre besondere Aufgabe und Leistung begriffen. Sie hat es auch verstanden, in Zeiten der von der Goethe-Zentrale verordneten strikten Sparsamkeit die Ausstattungsnöte in Brüssel nicht allzu sehr spüren zu lassen.
Respekt und Dank
Aber es ist ihr nicht leicht gemacht worden, etwa, als die Bibliothek in der Rue Belliard geschlossen werden musste und heftige Kritik an dieser Maßnahme auf die Leiterin des Instituts niederprasselte. Was sie nicht aufhalten konnte, verteidigte sie, und ihr Nachfolger, Dr. Berthold Franke, wird ihr dankbar sein müssen. Er kann recht sorglos an ihre Tätigkeit anknüpfen, denn das Unangenehme ist ja erledigt, und dafür gebührt Margareta Hauschild Respekt und Dank.
Die Belgieninfo.net asbl. sieht ebenfalls mit Dankbarkeit auf lange Jahre vertrauensvoller Zusammenarbeit zurück, in denen Frau Hauschild unserer jungen Internetinitiative als Beiratsmitglied zur Seite stand.
Der 53-jährige Franke hat in Warschau, Dakar und Stockholm gearbeitet, bevor er Leiter des Goethe-Instituts Paris und Leiter der Region Südwesteuropa wurde. Er wird sein neues Amt nach den Sommerferien des Brüsseler Institutes antreten.
Belgieninfo wird den „Newcomer“ bei Gelegenheit vorstellen.












