Schule & Uni
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Von  Christine Kopp & Tanya Wittal

"Ein Platz in der Brüsseler Bildungslandschaft"

iDSB: Neuer Verwaltungsrat gewählt

Wie groß soll die internationale Deutsche Schule Brüssel (iDSB) 2018 sein? Welche Räumlichkeiten werden für die Pädagogik der Zukunft benötigt? Inwiefern ist ein naturwissenschaftlicher oder fremdsprachlicher Schwerpunkt eine Option? Welche Zielgruppen sollen angesprochen werden und welche Abschlüsse sollen angeboten werden?  Mit solchen Fragen muss sich der neue Verwaltungsrat auseinander setzen, der von der  Hauptversammlung des Schulvereins gewählt wurde.


Andreas Beckmann ist sein neuer Präsident, als Vizepräsidenten stehen ihm Stefan Frey und Dr. Lorenz Ködderitzsch zur Seite. Generalsekretärin ist Sonja Füssel, Markus Suchanek fungiert als Schatzmeister. Schulleiter Jürgen Langlet dankte den ausscheidenden Mitgliedern herzlich für die geleistete Arbeit und freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Verwaltungsrat.

 


Andreas Beckmann will den zehnköpfigen Verwaltungsrat als ein Team mit verteilten Verantwortungsbereichen und Aufgabenfeldern führen. „Besonders wichtig ist mir, dass die einzelnen Schulgremien persönliche Ansprechpartner haben. Für mich ist der Verwaltungsrat ein Aufsichtsorgan, das sich aus dem Tagesgeschäft fernhält, aber dennoch Ansprechpartner ist und in enger Kooperation mit der Schulgemeinschaft zum Wohle des Vereins, seiner Mitglieder, der Schule und nicht zuletzt der Schülerinnen und Schüler agiert. Klare  Strukturen  und transparentes Handeln erscheinen mir in diesem Zusammenhang unerlässlich“, so der neue Präsident.


Gute Startvoraussetzungen 


Beckmann betont, sein Team habe eine gute Ausgangsbasis für die kommenden Herausforderungen. Schließlich habe der bisherige Verwaltungsrat geordnete Geschäfte und einen soliden Haushalt übergeben.  Angesichts der, zumindest der Höhe nach, unsicheren öffentlichen Förderung  will der neue Verwaltungsrat kurzfristig Maßnahmen zur Sicherung der Schülerzahlen ergreifen. Man denke z.B. daran, die Zusammenarbeit mit den deutschen Sprachabteilungen der Europaschulen auszubauen und Synergieeffekte zu nutzen. Das könne sich langfristig auch positiv auf die Schülerzahlen in der Fachoberschule auswirken. Wichtig sei in diesem Zusammenhang auch, das Marketingkonzept der iDSB auf die neuen Herausforderungen auszurichten. 


Schulneubau in Sicht


Die Bundesregierung hat der iDSB die Finanzierung eines Neubaus für das Jahr 2018 zugesagt. Interne Planungen für die konzeptionellen Grundlagen eines neuen Schulgebäudes laufen auf Hochtouren. Beckmann sieht hierin eine große Herausforderung auch eine große Chance: „Die Mitglieder der Schulgemeinschaft können gemeinsam überlegen, wie sich die Schule positionieren, wo sie ihren Platz in der Brüsseler Bildungslandschaft finden soll. Das ist eine Riesenchance für die gesamte Schulgemeinschaft.“


Wie groß soll die iDSB 2018 sein? Welche Räumlichkeiten werden für die Pädagogik der Zukunft benötigt? Inwiefern ist ein naturwissenschaftlicher oder fremdsprachlicher Schwerpunkt eine Option? Welche Zielgruppen sollen angesprochen werden und welche Abschlüsse sollen angeboten werden?  Komplexe Fragen erfordern komplexe Antworten, für die das Knowhow aller Mitglieder der Schulgemeinschaft benötigt wird. Der Erfolg des Herbstforums, in dem in einer engen Kooperation von Eltern, Lehrern und Schülern Vorschläge zu einer verbesserten schulinternen Kommunikation und zur Überarbeitung der Schulvereinssatzung erarbeitet wurden, hat laut Beckmann gezeigt: „Ein ergebnisoffener Diskurs und größtmögliche Transparenz bringen eine Schule voran und erleichtern den Gremien das Treffen zukunftweisender Entscheidungen, die von den Mitgliedern der Schulgemeinschaft mitgetragen werden.“ 

Analog zum Prozess des Herbstforums wurden Projektgruppen gebildet, in denen Lehrer, Schüler und Eltern gemeinsam an der Entwicklung neuer pädagogischer und unternehmerischer Konzepte arbeiten. Diese sollen der Schulöffentlichkeit im Frühjahr 2012 zur Diskussion gestellt werden und die Grundlage für die zukünftigen Weichenstellungen bilden. Darüber hinaus ist für das Frühjahr ein Architektursymposium für die Gestaltung des Neubaus geplant, zu dem namhafte Architekten eingeladen wurden. 


Erstellt oder aktualisiert am 15. Januar 2012.
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